Gefahrenmeldeanlage (GMA)

Fernmeldeanlagen zum Anzeigen von Gefahrensituationen für Personen und Sachen nennt man GMA. Die Meldung einer Gefährdung erfolgt entweder aufgrund selbsttätig erhobener Daten oder wird von Personen ausgelöst. Desweiteren können entsprechende Störungen der Anlage selbst erfasst und angezeigt werden. Die zur GMA gehörenden Übertragungswege für Meldungen und Informationen sind im Regelfall überwacht, so dass eine nicht entdeckte Störung oder gar ein Versagen weitestgehend ausgeschlossen ist. Die GMA basieren auf verschiedensten Funktionsprinzipien (z.B. elektronisch (Regel), mechanisch, chemisch…etc.).

 
Zu einer kompletten GMA gehören Vorrichtungen zur Eingabe von Meldungen, für deren Übertragung, Verarbeitung und Ausgabe, einschließlich der benötigten Energieversorgung. Bei den GMA werden zwei Klassen unterschieden:

 
• Eine GMA der Klasse 1 erfasst alle sich auf den zu überwachenden Bereich / Prozess auswirkenden Störungen und Eingriffe.
• ine GMA der Klasse 2 erfüllt die Anforderungen der Klasse 1 und meldet darüber hinaus Eingriffe die zum Ziel haben, Meldungen im Sinne der Klasse 1 zu verhindern (z.B. Sabotage).